Die Themen: Kinderoperfestival - Der Methodenkatalog - Sonderheft Musiktheaterpädagogik im Junker-Verlag
Kinder(oper)festival (16.-19.2.2012), Fachtag für Produzenten (16.2.2012) und für Lehrer/innen (17.2.2012) an der Komischen Oper Berlin
Im Rahmen dieses Festivals mit drei Fachtagen findet am17.2.2012 ein Workshop zur szenischen Interpretation statt. Alle Termine und weitere Info und Anmeldung: hier klicken!
Der Methodenkatalog der szenischen Interpretation von Musik und Theater ist wieder da!!
Das zentrale Nachschlagewerk der szenischen Interpretation, der "Methodenkatalog", war ein Jahr lang vergriffen. Es freut uns, dass dies wichtige Büchlein so gut verkauft worden ist. Inzwischen gibt es eine stark erweiterte Version, die, wie gehabt, beim Lugert-Verlag erschienen ist. Anstelle des "Methodenfilmes" kann über info@isim-online.de die interaktive DVD "ISIM 2011" angefordert werden, die 30 Videoclips mit den Metoden des gedruckten Methodenkatalogs enthält. (Mehr Info hierzu!).
Rezension zum Band:
Nachdem das Bändchen lange vergriffen war, erscheint es nun in einer durch Praxismodelle erweiterten Neuauflage: Diese Praxismodelle beschäftigen sich mit der Vorbereitung von Konzert- und Opernbesuchen, der Arbeit eines Orchesters und interkultureller Musikerziehung. Hervorgehoben sei die Methodik des Raum-Ankers, der kleinen Kindern den Wechsel zwischen Szenen und ggf. auch Figuren erleichtert, und der systematische Aufbau eines Workshops für SchülerInnen der Sekundarstufe.
Das Heft besteht hauptsächlich aus einer Sammlung von Methoden, die bestimmten Phasen des Unterrichts bzw. Workshops zugeordnet sind: Vorbereitung, Einfühlung, szenisch-musikalische Arbeit, Standbilder, Spiel und Improvisation mit und ohne Musik, Präsentation von Ergebnissen, Ausfühlung (aus angenommenen Rollen), Reflexion (musikalisch, szenisch, Gespräch) und Feedback-Technik. Die Methoden berücksichtigen verschiedene Unterrichtsformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und die Arbeit mit der ganzen Gruppe).
Für Leser, die die szenische Interpretation bisher nicht verwenden, seien hier die wichtigsten Methoden aufgezählt: Standbilder, Rollen-Karten, Rollen-Einfühlung, Rollen-Biografie, Pantomime, Phantasiereise, Improvisation. Im Fokus stehen sowohl Haltungen (innere und daraus resultierende äußere) als auch Beziehungskonstellationen (gewissermaßen die gesellschaftliche Komponente).
Die Sammlung wird durch eine umfangreiche Bibliografie und eine DVD (zu den vorgestellten Methoden) abgerundet. Für Rollenspiel-Fans eine wunderbare Fundgrube, für Unbeleckte ein inspirierender Einstieg! Micaela Grohé
Sonderheft 1 der Zeitschrift "Diskussion Musikpädagogik" unter dem Titel "Musiktheaterpädagogik" (Herausgeber Rainer O. Brinkmann und Christoph Richter) ist der erweiterte Bericht vom Symposion 2008. Inhalt u.a.: Markus Kosuch "Konzeptionen der Musiktheaterpädagogik", Christoph Richter "Anmerkungen zur Vermittlungsaufgabe des Musiktheaters", Anne-Kathrin Ostrop und Edith Seifert "Leben, Kunst und das dazwischen", Michael Parmentier "Der ästhetische Zustand", Wolfgang Martin Stroh "Szenische Interpretation", Christoph Richter "Musiktheater - Pädagogik". Berichte aus der musiktheaterpädagogischen Praxis: Theater Krefeld-Mönchengladbach, Staatstheater Nürnberg, Komische Oper Berlin, Berliner Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Staatstheater Darmstadt, Theater Freiburg. Informationen: Bundesverband Theaterpädagogik e.V., "World Cafe" (Auswertung), Persönliches Memorandum (Wolfgang Martin Stroh), Presse-Erklärung 2006.
Der 120 Seiten starke Band ist erschienen beim Verlag Hildegard Junker, Hamburg. Bestellungen Hamburg@Junker-Verlag.de oder Hildegard-Junker-Verlag, Aalwich 21, 22395 Hamburg, ZTel. 040 60441162.
weiter zur Chronik (frühere Kurznachrichten) |